Betreutes Wohnen in jüdischen Zusammenhängen

Die Förderung von Wohnformen für Menschen mit Behinderung wird in Kooperation mit der Behindertenhilfe des Internationalen Bundes (IB) und in Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinde Frankfurt/Main organisiert. Ein Teil der Wohngruppen ist in Frankfurt an die Infrastruktur des jüdisch-christlichen Seniorenzentrums ‚Henry und Emma Budge Stiftung‘ angebunden. Es besteht ein enger Kontakt zu den Aktivitäten der  jüdischen Gemeinde Frankfurt. Eine eigenständige Wohn- und Lebensform ist Thema von Fachtagungen und Fortbildungen der ZWST. Die Ausweitung dieser Wohnformen wird angestrebt, Ziel ist die Förderung eines selbstständigen Alltagslebens von Menschen mit Behinderung.


Nachhausekommen in ein jüdisches Leben

Seit 1997 lebt Mosche Zuskovics in Deutschland. Im betreuten Wohnen für jüdische Menschen mit Behinderung hat der gebürtige Lette ein Zuhause gefunden. Um seine Wohnung zu einer richtigen Heimat zu machen, lud Pinchas Kranitz, Betreuer und Mitarbeiter des Internationalen Bundes (IB) und „die Neshume, die Seele des Projektes“, wie Beni Bloch, Direktor der ZWST in seiner Rede betonte, zum Anbringen der Mesusot zu einer kleinen Feier.
 
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