Für Ratsuchende
Die jüdische Religion betrachtet das Einstehen für sozial schwächere Menschen als eine "Mitzwa" (hebr., Pflicht). Die ZWST als Dachorganisation der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland handelt auf der Grundlage der "Zedaka". Die
"Zedaka" ist das tief in der Religion verwurzelte Leitbild der ZWST. Dass Leitbild bestimmt die Grundhaltung, Form und Gestalt der jüdischen sozialen Arbeit und Wohlfahrtspflege.
Für Ratsuchende übernimmt die ZWST eine "Lotsenfunktion", indem sie spezifische Zielgruppen, die der sozialen Beratung, Betreuung oder Unterstützung bedürfen, an die jeweiligen Beratungsinstanzen vermittelt. Das Ziel ist es, die Mitglieder (Landesverbände und Gemeinden) der ZWST dahingehend zu unterstützen, dass die entsprechenden Ressourcen gestärkt und die Angebotsstrukturen für sozial schwache Gemeindemitglieder ausgeweitet werden können. Im Rahmen eigener Projekte stellt die ZWST modellhaft Angebote zur Verfügung, um der Isolation sozial eingeschränkter Zielgruppen etwas entgegenzusetzen und ihre Integration in die deutsche Gesellschaft und jüdische Gemeinschaft zu fördern.
Für die Zukunft plant die ZWST in Partnerschaft mit den Wohlfahrtsverbänden den Ausbau der sozialen Fachberatung für die unterschiedlichen Lebensbereiche und den regionalen Aufbau weiterer sozialer Einrichtungen.
