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Ausstellung des Kunstateliers Omanut im Kleisthaus Berlin

Am 15. Dezember 2017 hat Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, mit einem großen und vielfältigen Publikum die Ausstellung der Arbeiten des Kunstateliers Omanut eröffnet. Mit Daniel Kempin und dem Re’ut Chor wurde ein wunderschöner musikalischer Abend verbracht. Daniel Kempin gewährte Einblicke in Bräuche und Rituale rund um das Fest Chanukka. Es wurde gemeinsam die Dritte Kerze entzündet, Dreidel gespielt und traditionelles Gebäck gegessen.

Die Ausstellung mit Bildern des Ateliers Omanut ist im Kleisthaus vom 15. Dezember 2017 bis 12. Januar 2018, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Gern bieten wir nach Anmeldung barrierefreie Führungen an. Anmeldung zur Führung durch die Ausstellung ab 15. Dezember bitte über: 

kleisthaus@behindertenbeauftragte.de


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Jemen: „Zwischen dem Kugelhagel bleibt kaum noch Platz für Hilfe und jegliches Leben“

„Aktion Deutschland Hilft“ zieht erschütternde 365-Tage-Bilanz nach erster Warnung vor humanitärer Katastrophe

BONN, 13. Dezember 2017 – „Stilles Sterben ohne Ausweg“ – mit dieser Botschaft warnten die Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ bereits im Dezember 2016 vor der dramatischen Lage im Jemen. Ein Jahr später ist die Situation drastischer denn je. „Die humanitäre Katastrophe ist eingetroffen“, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführender Vorstand von „Aktion Deutschland Hilft“. „Zu lang hat die internationale Gemeinschaft die Augen verschlossen.“ Im Jemen herrschen erbitterte Kämpfe. Die Bevölkerung ringt um ihr Überleben. Nach der Ermordung von Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh drohen die Konflikte zwischen den Regionalmächten zu eskalieren, Hilfsgüter kommen nicht ausreichend oder gar nicht ins Land, für Helfer ist die Lage extrem gefährlich. „Die Hilfe wird zunehmend komplizierter. Medikamente und Lebensmittel werden dringend benötigt. Wir müssen die jemenitische Bevölkerung mit humanitärer Hilfe erreichen!“, appelliert Roßbach.

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"Brüche und Kontinuitäten"

Umfangreiche Veröffentlichung im Fachhochschulverlag zu 100 Jahren ZWST

Die hundertjährige Geschichte der „Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland“, die 1917 als „Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden“ gegründet wurde und seit 1924 zu den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege gehört, wird in diesem Band analysiert, diskutiert und gewürdigt. Die Beiträge umfassen die Zeitspanne von der Gründung im Kaiserreich über die Auslöschung durch die Nationalsozialisten 1943, die Neugründung ab 1951 bis in die Gegenwart. In einem Anhang werden Quellentexte von Wegbereitern, Förderern und Mitarbeitern der ZWST (Bertha Pappenheim, Leo Baeck, Hilde Ottenheimer, Friedrich Ollendorff, Georg Lubinski, Friedrich Brodnitz, Harry Maòr, Berthold Simonsohn) wieder zugänglich gemacht.

100 Jahre Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (1917 - 2017). Brüche und Kontinuitäten. Hrsg.: Arbeitskreis Jüdische Wohlfahrt, Steinheim-Institut, ZWST. Redaktion: Sabine Hering, Harald Lordick, Gudrun Maierhof, Gerd Stecklina. Frankfurt, Fachhochschulverlag, 2017 (420 S., 45 €)

Der Titel ist bei der ZWST erhältlich. 

Bestellung: Daniela Sobol, T.: 069 / 944 371-25

(Mo. u. Mi. 13-17 Uhr)

sobol@zwst.org


Deutscher Sozialpreis auf BAGFW-Politikforum verliehen

Gesellschaftlicher Zusammenhalt war politisches Thema des Abends

Berlin, 23. November 2017. Auch wenn die Rolle und Bedeutung der Medien beim Thema Gesellschaftlicher Zusammenhalt von den Gewinnerinnen und Gewinnern des Deutschen Sozialpreises unterschiedlich eingeschätzt wurde, war eines allen wichtig: noch genauer hinzuschauen bei Berichten über Menschen, die sich nicht als Teil der Gesellschaft fühlen, noch genauer zuzuhören und diese Geschichten vorurteilsfrei zu erzählen. Geehrt wurden sie am gestrigen Abend in der Berliner Akademie der Künste im Rahmen des Politikforums der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) für ihre herausragenden Arbeiten in den Sparten Print, Hörfunk, Fernsehen und Online. Die ausgezeichneten Arbeiten wurden 2016 erstmalig veröffentlicht.

Foto: BAGFW/Jeske

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Die Beiträge der Preisträger

Fotos und Videos


Dokumentarfilm "Das Gewissen ruft"

100 Jahre ZWST - 100 Jahre im Dienst jüdischer Wohlfahrt

Der von Martin Höcker gedrehte Film nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die wechselhafte Geschichte der ZWST. Der erste Teil des Films schildert die Entstehung der ZWST unter dem Dach ihres Leitbildes „Zedaka“. Thematisiert wird die Zwangsauflösung der ZWST während der NS-Diktatur.  Persönlichkeiten, die die ZWST in der Nachkriegszeit geprägt haben, zeigen dem Zuschauer aus ihrer Sicht, wie sie den Herausforderungen ihrer Zeit begegneten. Im zweiten Teil veranschaulicht der Film die einschneidenden Veränderungen durch die Zuwanderung aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion in den letzten 27 Jahren und skizziert gegenwärtige und zukünftige Schwerpunkte. Diese reichen von der Professionalisierung der Sozialarbeit, der Bildungsarbeit im Bereich der Antisemitismusprävention, über die Nachwuchsförderung im Bereich der Jugendarbeit bis hin zu einem breiten integrativen und interkulturellen Angebot in verschiedenen Einrichtungen der ZWST.

Trailer zum Film (10 Min.)

Der Film ist bei der ZWST erhältlich (Preis: 10 €)

Bestellung: Daniela Sobol, T.: 069 / 944 371-25  (Mo. u. Mi.: 13-17 Uhr)

sobol@zwst.org