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Ein zweites Zuhause: Treffpunkte f├╝r Holocaust├╝berlebende

Die ZWST fördert den Aufbau und die Arbeit von "Treffpunkten" für Holocaustüberlebende in den jüdischen Gemeinden. Sie bieten den Überlebenden und ihren Familien einen Ort für Kontakt und Austausch, erleichtern ihnen den Zugang zu sozialen, kulturellen und religiösen Angeboten und bieten eine spezielle Beratung und Betreuung an. Das erfolgreiche Konzept findet seinen Ursprung im Treffpunkt in Frankfurt/M., der im Jahr 2002 als Pilotprojekt der ZWST gegründet wurde. Diese Einrichtung leistet einen wichtigen Beitrag zu der psychosozialen Versorgung der häufig schwer traumatisierten Klientel. Der Frankfurter Treffpunkt ist für viele Besucher zu einem wichtigen Bestandteil ihres sozialen Lebens geworden, - für viele der einzige Kontakt zu anderen Menschen ihrer Generation. Neben dieser wichtigen Funktion versteht sich der Treffpunkt auch als Brücke zu bestehenden sozialen Angeboten und Diensten.
In Kooperation mit verschiedenen jüdischen Gemeinden hat die ZWST weitere Treffpunkte initiiert, neue Treffpunkte befinden sich im Aufbau bzw. sind geplant. 
 
"Ich weiss aus Erfahrung, wie wichtig für die Überlebenden ein Treffpunkt ist, der ihnen eine Begegnung mit Schicksalsgenossen und mit einem einfühlenden Betreuerteam ermöglicht. Dieser Treffpunkt wird dadurch zu einem zweiten Zuhause, wo man sowohl traurig sein und von dem Holocaust sprechen kann, als auch fröhlich sein und Feste feiern kann." (Dr. Martin Auerbach, Psychiater, Psychotherapeut und klinischer Leiter des Zentrums "Amcha" für Überlebende in Israel)

Jubil├Ąumsbrosch├╝re


Ausgabe Nr. 2 - Juli 2017
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