Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

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Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Geschichte und gegenwart


Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Die ZWST feiert ihr 100jähriges Jubiläum


Am 09. September 1917 wurde die ZWST unter dem damaligen Namen „Zentralwohlfahrtstelle der deutschen Juden“ in Berlin gegründet, um als Dachverband die vielfältigen sozialen Einrichtungen und Wohlfahrtsorganisationen zu koordinieren. Nach kurzer Unterbrechung während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die ZWST 1951, unter ihrem heutigen Namen „Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland“ wiedergegründet. Bis zum heutigen Tag vertritt die ZWST jüdische Gemeinden auf dem Gesamtgebiet der Wohlfahrtspflege gemäß ihrem Leitbild „Zedaka“.
 
In diesem Jahr wird die Zentralwohlfahrtstelle ihr 100-jähriges Jubiläum begehen. Dieses große Jubiläum unterstreicht die lange Tradition jüdischer Wohlfahrtsarbeit in Deutschland, die ihre Wurzeln bereits im 17. Jahrhundert hat. Die Geschichte der jüdischen Wohlfahrtspflege ist vor allem im 20. Jahrhundert eine diskontinuierliche Geschichte. Trotz tiefer Einschnitte und Brüche gelang es der ZWST in den letzten 100 Jahren immer wieder, sich auf neue Einwanderungswellen einzustellen und sich nach der Zerschlagung während der Shoa wieder komplett neu aufzustellen.
 
Im Rahmen des Jubiläums plant die ZWST verschiedenste Aktivitäten und Feierlichkeiten. Diese werden rechtzeitig angekündigt und veröffentlicht.