Zweigstellen
Zweigstelle Berlin
Die ZWST-Zweigstelle in Berlin bildet mit ihrem Kultur-, Bildungs- und Integrationszentrum "Hatikwa" einen lebendigen Treffpunkt. In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Berlin und kompetenter Unterstützung der Mitarbeiter wird ein großer Teil des Veranstaltungsangebotes von den Zuwanderern selbst initiiert und gestaltet. Schon länger in Deutschland lebende Zuwanderer stehen den Neuzuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion, die sich noch am Anfang ihres Integrationsprozesses befinden, zur Seite. "Hatikwa" (hebr.: Hoffnung) ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe erfolgreich zu einer großen Bereicherung und wertvollen Unterstützung für die Gemeinschaft werden kann. Hochqualifizierte Migranten ohne Möglichkeit zur Erwerbstätigkeit können ihre Fähigkeiten einsetzen, einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und erwerben auf diese Weise wichtige Anerkennung. Das Engagement der verschiedenen Klubs und Zirkel stärkt das Selbstbewusstsein und damit auch die Integration in die deutsche Gesellschaft. Die Förderung eigener Interessen und Begabungen ist eine wichtige integrative Säule von "Hatikwa".
www.hatikwa.de
Jüdische Galerie im Zentrum Hatikwa
www.juedische-galerie.de
Zweigstelle Mecklenburg-Vorpommern
Die Zweigstelle in Mecklenburg-Vorpommern fördert gemeinsam mit den jüdischen Gemeinden in Rostock und Schwerin die Integration jüdischer Zuwanderer in dieser Region. Die Zweigstelle mit Sitz in Rostock stellt ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungsangebot für Zuwanderer in Rostock, Schwerin und Wismar zur Verfügung. Zum Tätigkeitsbereich der Zweigstelle in Kooperation mit den örtlichen Gemeinden gehört weiterhin die Förderung der Seniorenarbeit, Ehrenamtprojekte, die Vorbereitung von Festen zu jüdischen Feiertagen, regionale Integrationsseminare, Fortbildungen, die Betreuung spezifischer Zielgruppen u.a. Die Zusammenarbeit mit der Liga der Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern, dem Ausländerbeauftragten und verschiedenen regionalen Netzwerken für Migranten bildet eine wichtige Basis für die integrative jüdische Sozialarbeit vor Ort.
Zweigstelle Sachsen
Die Zweigstelle in Sachsen fördert gemeinsam mit den jüdischen Gemeinden in Dresden, Leipzig und Chemnitz die Integration jüdischer Zuwanderer in dieser Region. Die Zweigstelle mit Sitz in Dresden bietet ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungsangebot für Zuwanderer. Zum Tätigkeitsbereich der Zweigstelle in Kooperation mit den örtlichen Gemeinden gehört weiterhin die Förderung der Seniorenarbeit, Ehrenamtprojekte, die Vorbereitung von Festen zu jüdischen Feiertagen, regionale Integrationsseminare, Fortbildungen, die Betreuung spezifischer Zielgruppen u.a. Die Zusammenarbeit mit der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Sachsen, wie die Mitarbeit im Fachausschuss Migration, im Landesseniorenbeirat Sachsen und weiteren Gremien des Verbandsnetzwerks auf Stadt- und Landesebene ist ein wichtiges Anliegen der Zweigstelle.
Beratungsstelle Potsdam
Die Beratungsstelle Potsdam ist zuständig für die soziale Beratung und Betreuung jüdischer Zuwanderer und ihrer Familien. Sie gliedert sich in zwei Einrichtungen: die überregionale Beratungsstelle für Zuwanderer in Brandenburg und die Beratungsstelle für Zuwanderer in der Stadt Potsdam. Beide Beratungsstellen stehen für allgemeine, beratende und begleitende Sozialarbeit in Form von Gruppen- und Einzelberatung. Es ist das Ziel der sozialen Beratung, umfangreiche und zielgerechte Information zu vermitteln, mentale Unterstützung zu bieten und die Integration jüdischer Migranten zu fördern. Themenschwerpunkte sind Probleme der beruflichen Integration, Aus- und Weiterbildung, Sozialhilfe, Gesundheit, sozial-psychologische Beratung, Unterstützung der Senioren. Zu den Aufgaben der Beratungsstelle gehört auch die Begleitung der Klienten zu Behörden und anderen Einrichtungen sowie die Organisation von Vorträgen.
Kultur-, Integrations- und Begegnungszentrum "KIBuZ" in Potsdam
Die Hauptaufgabe des "Kibuz" besteht in der aktiven Integration jüdischer Migranten aller Altersgruppen. Hier wird ein breites Veranstaltungsprogramm von und für jüdische Zuwanderer präsentiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das bestehende Angebot wird von Mitarbeitern der ZWST begleitet und unterstützt. Im "KIBuZ" finden die zumeist hochqualifizierten, aber oft erwerbslosen Migranten einen Ort, ihre Fähigkeiten einzusetzen. Das "KIBuZ" ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Wechselwirkung des Prinzips "Hilfe zur Selbsthilfe". Die Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen in den verschiedenen Klubs und Zirkel einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren zu können, stärkt das Selbstbewusstsein und damit auch die Integration in die deutsche Gesellschaft. Die Förderung eigener Interessen und Begabungen im Kontakt und Austausch mit anderen und das Erschließen von Gemeinsamkeiten sind wichtige Elemente der integrativen Wirkungsweise des Zentrums.
