Die Ausbildungsseminare der ZWST haben die Ausbildung jüdischer Jugendlicher zu Madrichim (Gruppenleitern) für die Arbeit in den Jugendzentren und den Ferienlagern der ZWST zum Ziel. Jugendliche ab 15 Jahren können mit der Ausbildung bei den "Praktikanten-Seminaren" beginnen, von denen 4-5 pro Jahrgang angeboten werden. Anschließend können sie an weiterführenden "Madrichim-Seminaren" und einer Abschlußfahrt ins Ausland teilnehmen, um mit dieser Basis in die Jugendarbeit starten zu können.
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Praktikanten-Seminare:
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Hier erhalten Jugendliche im Alter von 15 - 18 Jahren einen ersten Einblick in die Hintergründe der Arbeit eines Madrichs. Themen wie "Pädagogik", "Vorbereitung von Programmen", "Judentum und Israel" und "Verhalten und Funktion eines Madrichs" sind hierbei vorrangig. Die Jugendlichen werden durch die Seminare von der Theorie zur Praxis geführt und müssen im diesem Rahmen auch schon selbst Programme vorbereiten und praktisch arbeiten.
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Madrichim-Seminare:
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Die Absolventen der Praktikanten-Seminare erhalten hier eine vertiefende Ausbildung vor allem in den Themen "Teamwork", "Führungsverhalten" und diversen jüdischen Themen anhand praktischer Anwendungsbeispiele. Sie arbeiten in kleineren Gruppen in Zusammenarbeit mit professionellen Referenten aus dem In- und Ausland und schließen die Ausbildung in der Regel mit einem mehrtägigen Seminar in Israel ab. Hiernach beginnen die Jugendlichen auf Machanot (Ferienlager) der ZWST als Gruppenleiter teilzunehmen.
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Familien-Seminare:
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Anläßlich der Feiertage "Pessach", "Rosh Ha Shana", "Sukkot" und "Chanukka" wird mit den Familien-Seminaren die Gelegenheit wahrgenommen, Eltern und Kindern gemeinsam Wissen über das Judentum zu vermitteln und einen Rahmen für gegenseitiges Kennenlernen zu schaffen. Dieses Angebot richtet sich vorrangig, aber nicht ausschließlich, an Zuwandererfamilien, die somit auch einen gesellschaftlichen Gewinn aus diesem Seminar ziehen und Unterstützung in der Integration erhalten.
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Jugendtreffen:
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Bei den Jugendtreffen für die unterschiedlichen Altersgruppen erhalten die jüdischen Jugendlichen die Möglichkeit zum Aufeinandertreffen im informellen Rahmen, zum Kennenlernen und zum Austausch von Meinungen zu den Leitthemen des Treffens. Eingebettet in ein aktuelles Thema über das jüdische Leben in Deutschland, die politische Situation oder auch mit einem Bezug zu Israel oder einem jüdischen Thema werden die Jugendlichen anhand verschiedener Workshops zur Diskussion angeregt, vordergründig um sie über ein Thema zu informieren und Fragen aufzuwerfen. Der gesellschaftliche Aspekt steht hierbei mehr im Mittelpunkt als bei den Ausbildungsseminaren.
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Regionalseminare:
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Da es in kleineren Gemeinden oft keine Jugendzentren gibt oder die Gemeinden wenig Plätze für die Teilnahme an den Ferienlagern zugeteilt bekommen, sollen die Jugendlichen anhand von Regionalseminaren die Möglichkeit zum Zusammentreffen erhalten. Solche Regionalseminare werden über das Wochenende angeboten, wodurch ein gemeinsames Verbringen des Shabbats ermöglicht wird. Vorrangig werden Themen zum Judentum, z.B. zu Feiertagen, dem jüdischen Jahr, Religion etc. angeboten und außerdem Grundlagen für die Jugendarbeit in den Gemeinden vermittelt.
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