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Ein gutes Aufwachsen von allen Kindern und Jugendlichen muss in unserer Gesellschaft Priorität haben!

Gemeinsame Erklärung des Ratschlags Kinderarmut - unterzeichnet von 59 Organisation und Einzelpersonen, darunter Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Kinderrechtsorganisationen, Familienverbände, Selbsthilfeorganisationen, Wissenschaftler*innen

29.05.2020 - Anlässlich des Internationalen Kindertages fordert ein breites Bündnis unter Federführung der Nationalen Armutskonferenz (nak) Bund, Länder und Kommunen auf, der Bekämpfung der Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland die Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdient. Dazu appelliert das Bündnis an die politisch Verantwortlichen, endlich konkrete Konzepte mit notwendigen Umsetzungsschritten vorzulegen, die allen Kindern und Jugendlichen ein gutes Aufwachsen ermöglichen!
Jedes fünfte Kind und jede*r fünfte Jugendliche wächst in einem Haushalt auf, in dem Mangel zum Alltag gehört: Mangel an Geld sowie an sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Chancen. Das muss sich ändern: Wir können nicht länger hinnehmen, dass Kindern und Jugendlichen Startchancen genommen werden und ihnen bestimmte gesellschaftliche Erfahrungen und Aktivitäten oft dauerhaft verschlossen bleiben. Folgende Grundsätze sind hierbei für die unterzeichnenden Sozial- und Familienverbände, Gewerkschaften, Stiftungen, Kinderrechtsorganisationen und Einzelpersonen von zentraler Bedeutung:
1. Armut ist kein Versagen der*des Einzelnen!
2. Alle Kinder und Jugendlichen haben Anspruch auf gleichwertige Lebensverhältnisse!
3. Jedes Kind ist gleich viel wert!
4. Unterstützung muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird!

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Aufhebung der Kontaktsperren erhöht Ansteckungsrisiko

Regelmäßige und systematische Tests retten besonders gefährdeten Personengruppen das Leben
Berlin, 26.05.2020 Die schrittweise Aufhebung der coronabedingten Kontaktsperren für Einrichtungen erhöht dort das Ansteckungsrisiko unmittelbar. Deshalb müssen parallel zu den Lockerungen auch erweiterte Schutzmaßnahmen für Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende getroffen werden. „Wer lockert, muss auch für mehr Sicherheit sorgen. Deshalb ist es wichtig, dass mit jeder Lockerung auch die Auswirkungen auf diese Personengruppen bedacht werden“, sagt Gerda Hasselfeldt, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). „Die vergangenen Wochen haben leider gezeigt: Sobald das Virus in Einrichtungen der Pflege auftritt, kann das fatale Folgen haben. Dies gilt es mit aller Kraft zu verhindern.“

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Die Bedeutung von Tests für die Öffnung von stationären Einrichtungen


Online-Veranstaltung:
Soziale Partnerschaftsprojekte in Osteuropa

(am Beispiel Ukraine und Weißrussland)

- Was fördert Aktion Mensch? -

Eine Online-Veranstaltung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST), dem Deutschen Caritasverband (DCV) und der Aktion Mensch (AM)

Veranstaltungsdatum: 18. Juni 2020 , 9.30-12.00

Zielgruppe:
Haupt- und ehrenamtliche Multiplikator/innen und Praktiker/innen. Angesprochen sind engagierte Bürgerinnen und Bürger, die zusammen mit Nichtregierungsorganisationen (NGO) in Osteuropa soziale Projekte verwirklichen möchten.

Weitere Informationen und Anmeldung


ZWST erhält Zertifikat des Deutschen Spendenrates

Der verantwortungsbewusste und transparente Umgang mit Spendengeldern hat für die ZWST höchste Priorität. Durch ihre Mitgliedschaft im Deutschen Spendenrat e.V., dem Dachverband für Vertrauen und Transparenz im Spendenwesen, verpflichtet sich die ZWST, ihre Arbeit jährlich gegenüber dem Deutschen Spendenrat und der Öffentlichkeit transparent und verständlich offenzulegen. Dazu gehört eine Prüfung der Finanzen der ZWST durch unabhängige Wirtschaftsprüfer. Die Verleihung des Spendenzertifikates bescheinigt der ZWST eine zweckgerichtete, wirtschaftliche und sparsame Mittelverwendung der Spenden- und Fördergelder sowie die Einhaltung der Grundsätze des Deutschen Spendenrates e.V.
Vor dem Hintergrund der Corona-Krise, in der viele Zielgruppen der ZWST auf spezifische Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, bekommt die Verleihung des Spendenzertifikates ein besonderes Gewicht.
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Deutscher Spendenrat e.V. verleiht Spendenzertifikate an eine Rekordzahl geprüfter Organisationen
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Humanitäre Hilfe trotz Corona: „Auf keinen Fall den Rotstift ansetzen“

Das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ appelliert, jetzt an langfristige Folgen der Pandemie zu denken
Bonn, 11.05.2020 – Mit Sorge blicken Hilfsorganisationen im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ auf die prognostizierte globale Rezession. Sie könnte nicht nur die Entwicklungs- und Schwellenländer in humanitäre und politische Krisen stürzen oder bestehende Notlagen verschärfen, sondern auch Geberländer dazu bewegen, ihre Budgets für den humanitären Sektor zu kürzen, statt sie dem aktuellen Mehrbedarf anzupassen. „Die internationale Gemeinschaft und die Regierungen dürfen bei der humanitären Hilfe auf keinen Fall den Rotstift ansetzen“, sagt Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“. In vielen Ländern bahnen sich Ernährungskrisen an. Politische Unruhen oder bewaffnete Konflikte könnten folgen und weltweit Millionen von Menschen in humanitäre Notsituationen bringen. „Dieser Abwärtsspirale können wir nicht allein durch private Spenden an Hilfsorganisationen entgegenwirken. Die Unterstützung durch große Geldgeber ist wichtiger denn je“, betont Roßbach.
Ein Spagat-Akt für Hilfsorganisationen: Das Bündnis für weltweite Not- und Katastrophenhilfe beobachtet, dass die derzeitige Lage für die Hilfsorganisationen einem Spagat gleicht: Sie unterstützen weltweit die rasche und wirksame Eindämmung des Virus und helfen, wo es ihnen möglich ist, die unmittelbaren Folgen von staatlichen Beschränkungsmaßnahmen für die Bevölkerung abzufedern. Zugleich müssen sie die Zukunft der Betroffenen im Blick behalten. Auch nach Beendigung der Corona-Pandemie, die noch nicht absehbar ist, werden sich deren negative Auswirkungen für die ärmsten Länder und ihre Gesellschaften verschärfen und noch lange fortbestehen.

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Foto: Social Distancing und Hygienevorkehrungen in einem Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch (© World Vision/Bangladesch)