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Stellungnahme des ZWST-Präsidenten, Abraham Lehrer zum Asyl- und Migrationspakt der EU-Kommission:

„Die Asylreform der EU ist der Versuch auf die Herausforderungen der Migration endlich eine gemeinsame europäische Antwort zu finden. Der Pakt ist ein erster Schritt, die lang ersehnte Solidarität unter den EU-Staaten stärker einzufordern. Es braucht ein stärkeres Engagement und Entgegenkommen der Mitgliedsländer, welche die Aufnahme von Geflüchteten bisher ablehnen. Zudem muss die Europäische Asyl- und Migrationspolitik den Schutz der Menschenrechte der Geflüchteten stärker in den Fokus nehmen. Die Ereignisse in Moria haben uns deutlich vor Auge geführt, dass das bestehende System untragbar ist. Neben Mechanismen zur Lastenteilung und stärkeren Rückführungen fehlt das Bekenntnis einer menschenwürdigen Unterbringung der Schutzsuchenden.“


"Helden in der Krise"

Aktion Deutschland Hilft ausgezeichnet: Das F.A.Z.-Institut ehrte das Bündnis für sein Engagement in der Corona-Pandemie

BONN, 16.09.2020 – Das Hilfsbündnis „Aktion Deutschland Hilft“ wurde vom F.A.Z.-Institut für den außerordentlichen Einsatz zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit dem Zertifikat „Helden in der Krise“ ausgezeichnet. Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von „Aktion Deutschland Hilft“, nahm die Auszeichnung auf der feierlichen Preisverleihung am 15. September in Frankfurt am Main entgegen.
„Die Auszeichnung gebührt in erster Linie den zahlreichen mutigen und engagierten Helferinnen und Helfern unserer Bündnisorganisationen, die mit großer Nächstenliebe im Einsatz sind und die neuen Herausforderungen dieser Krise, wie Lockdowns, Kontaktverbot und Lieferengpässe, mit kreativen Lösungen schnell und effektiv gemeistert haben“, so Manuela Roßbach.

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Foto: © Dirk Beichert/BusinessPhoto


Neuer Newsletter von IsraAID Germany e.V.

Unsere Partnerorganisation IsraAID Germany e.V. ist auch während der Corona-Krise sehr aktiv gewesen. Insbesondere in Krisenzeiten ist es wichtig, auf vulnerable Zielgruppen in der Gesellschaft Acht zu geben. Menschen, die von Flucht und Trauma betroffen waren, brauchen in diesen Zeiten besondere Unterstützung und möchten gleichzeitig auch aktiv werden.
Im neuen Newsletter informiert IsraAID Germany über seine aktuellen Projekte.


Großspende an Atemschutzmasken

ZWST versendet über 1 Million Masken an Mitgliedsgemeinden
Die sechs Spitzenverbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) haben über die Firma BASF eine Großspende von mehreren Millionen Mund-Nase-Schutz-Masken (sog. OP-Masken) erhalten, vermittelt durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Die ZWST leitet über 1 Million Masken an ihre Mitgliedsgemeinden und die ihr angeschlossenen Einrichtungen, wie zum Beispiel jüdische Seniorenzentren weiter. In Anbetracht der bevorstehenden Hohen Feiertage im September dient die Spende in erster Linie dazu, den Mehrbedarf während der G’ttesdienste zu decken und Vorräte für eine eventuelle zweite Welle anzulegen. 
Aron Schuster, Direktor der ZWST betont: „In Hinblick auf eine sich anbahnende zweite Welle von Coronavirus-Infektionen möchten wir unsere Mitgliedsgemeinden auch während der Hohen Feiertage bestmöglich unterstützen. Dank dieser großzügigen Spende der Firma BASF können wir über 1 Million Mund-Nase-Schutz-Masken an insgesamt 50 Zielorte versenden. Neben den Landesverbänden, Großgemeinden, Altenzentren konnten wir auch zahlreiche weitere jüdische Organisationen wie den Zentralrat, Makkabi Deutschland, die Union progressiver Juden und die Lauder Foundation mit Schutzmasken versorgen.
Das Gefahrenpotential des Corona-Virus bleibt unverändert hoch. Abstandhalten, Maskentragen und persönliche Hygiene tragen weiterhin maßgeblich dazu bei, das Infektionsgeschehen einzudämmen.“

Presseinformation zum Download



 


Lernvideos für Senior*innen

Zusammen mit dem Verein Wege aus der Einsamkeit e.V. Wade Hamburg, Facebook und weiteren Partnern hat die ZWST "Lernvideos" für Senior*innen entwickelt. Ziel des Projekts ist es alle Menschen zu unterstützen, sich in der digitalen Welt von heute zurechtzufinden und sich auszutauschen. Die Video-Tutorials erklären Senior*innen einfach und verständlich, wie sie digitale Inhalte in ihrem Alltag nutzen können.

Weitere Informationen


Familien-Schabbat-Wochenende für Kinder mit und ohne Förderbedarf

vom 15. Oktober bis 18. Oktober 2020 in Bad Sobernheim

An dem Familien-Schabbatwochenende können Familien mit einem Kind mit Förderbedarf, seine Geschwister bis 18 Jahre und interessierte Familien teilnehmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Kinder gruppenfähig sind. Bei Bedarf können wir versuchen, eine „Eins-zu-Eins-Betreuung“ zu organisieren. Betreut werden die Kinder und Jugendlichen von geschulten Jugendleitern (Madrichim). Im Rahmen unseres Programms werden getrennte Angebote für Kinder und Eltern stattfinden.

Zielgruppe: Familien mit einem Kind mit Förderbedarf, seine Geschwister bis 18 Jahre und interessierte Familien.
Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder der jüdischen Gemeinden
Anmeldeschluss: 13. September 2020

Rundschreiben und Anmeldeformular - HIER DOWNLADEN


Freie Wohlfahrtspflege: gemeinnützig und innovativ in die Zukunft

Eine Standortbestimmung der Freien Wohlfahrtspflege zu sozialer Innovation, Entrepreneurship und Verantwortungseigentum

Mit dem Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft und forciert durch den fortschreitenden Digitalisierungsprozess und den Klimawandel verändern sich soziale Problemlagen, Hilfeansprüche, Bedarfe und die Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit. Die Freie Wohlfahrtspflege gestaltet Veränderungen aktiv mit und schafft fortwährend neue und innovative Antworten auf aktuelle Herausforderungen. Dabei stützt sie sich auf ihre Erfahrungen aus der Praxis, die sie ständig reflektiert und an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichtet. Mit ihren gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten, der in ihren Organisationen vereinigten Fachkunde und dem mit und in den Wohlfahrtsverbänden generierten Engagement prägt und trägt sie ganz wesentlich die soziale Infrastruktur zwischen Staat und Markt.

Vollständige Pressemitteilung


OFEK HESSEN

Community basierte Interventionen

Die Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung OFEK e.V. bietet seit März 2020 auch in Hessen eine lokale Interventionsstelle an. Das Projekt „OFEK Hessen - Community basierte Interventionen“ mit Standort in Frankfurt am Main wird durch das Landesprogramm „Hessen für Demokratie und Extremismus“ gefördert. OFEK Hessen berät Einzelpersonen, ihre Familien und Angehörige sowie Zeug*innen bei antisemitischer Gewalt in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im persönlichen Umfeld, in Behörden und bietet auch Organisationen Unterstützung nach Vorfällen an. Die Beratung ist stets anonym und vertraulich.

OFEK e.V. arbeitet im engen Austausch mit überregional agierenden Projekten und Organisationen. Hierzu gehören die ZWST, das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment (ZWST), der Bundesverband RIAS, der Verband von Opferberatungsstellen (VBRG), die Bildungsstätte Anne Frank und viele andere Partner.

Dazu Aron Schuster, Direktor der ZWST: „OFEK als Beratungsstelle orientiert sich an den anerkannten Grundsätzen der Opferberatung, setzt aber ganz gezielt auf die stärkende und sensibilisierende Arbeit mit und für die jüdische Community. Wir freuen uns, in Hessen, in Kooperation mit anderen Beratungsstellen, ein neues Empowerment- und Beratungsangebot organisieren zu können.“

Kontakt
Aufgrund der derzeitigen Situation sind persönliche Beratungen nicht möglich. Die Beratung findet telefonisch und/ oder digital statt.
OFEK-Hotline Hessen
Montag 12 - 15 Uhr
Mittwoch 09 - 12 Uhr
Ricarda Theiss
Tel.:(+49) (0)159-01359390
Tel.: (+49) (0)69-944 371 50
E.Mail: theiss@ofek-beratung.de

Weitere Informationen HIER

OFEK Hessen - Infofolder HIER downloaden

Bundesweite telefonische OFEK-Hotline
Montag 16 - 18 Uhr
Dienstag 10 - 12 Uhr
Mittwoch 12 - 14 Uhr
Donnerstag 10 - 12 Uhr
Freitag 12 - 14 Uhr
Tel.: (+49) (0)30-610 80 458
Tel.: (+49) (0)176-458 755 32
E-Mail: kontakt@ofek-beratung.de

Die bundesweite telefonische Beratung ist auf Wunsch mehrsprachig. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Hebräisch und Russisch.